Olympia 2008

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13.8.2008 16:27

Nina Strassers Olympia-Blog: Von Insekten,
Katzen und sonstigen nächtlichen Besuchern

  • Wie stehts um die chinesische Tierliebe bei Olympia?
  • NEWS-Sportreporterin berichtet direkt aus Peking

Hallo,
diesmal aus dem Hotel „Schengen International“ in Peking. Über die chinesischen Essgewohnheiten hört man schauderliches. Angeblich werden Insekten sogar lebendig verspeist und bei uns beliebte Haustiere stehen ganz oben auf der Speisekarte. Sowohl Katze als auch Hund sind mir allerdings völlig unversehrt über den Weg gelaufen.

Ein anderer Tierkontakt war nicht ganz so erfreulich und hat sich so zugetragen: Ich will des Nachts mein Hotelfenster schließen, muss dazu über einen Sessel klettern und es quakt. Ich steige ab. Es quakt. Als vegetarischer Freund jeglichen Getiers, solange es sich nicht in Bettnähe befindet, schalte ich auf Festbeleuchtung, entferne den Sessel mit größtmöglichem Feingefühl. Das Kleiner-Finger-Große Insekt, dass ich frei lege, scheint mir von jener Sorte, die die flutlichtbeleuchteten Abendveranstaltungen im Beachvolleyball heimsuchen. Da es bei mir unmöglich übernachten kann, befördere ich den Gast mit der großformatigen Zeitung „The Olympian“, aus dem Fenster.

Natürlich nicht ohne eine gewisse Phase der Überwindung, in der ich dem Versuch widerstehen muss, Hilfe von den allzeit bereiten Rezeptionistinnen zu ordern. Denn wer weiß schon, wie weit Chinesische Tierliebe selbst in Zeiten der Olympischen Spiele wirklich geht.

Nina Strasser aus Peking

13.8.2008 16:27
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