Teamchef über seine Assistenten erfreut:
Gab "keine Alternative" zu "Team-Trainern"
- Herzog wünscht sich positives Resultat gegen Italien
- Kein Konkurrenzkampf zwischen Kocian und Herzog
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Österreichs neuer Fußball-Teamchef Karel Brückner hat anlässlich seiner ersten Kaderbekanntgabe noch einmal betont, wie sehr er sich auf die künftige Kooperation mit seinen als "Team-Trainer" bezeichneten Assistenten Jan Kocian und Andreas Herzog freut. "Als ich vom ÖFB angesprochen wurde und noch bevor wir überhaupt über den Vertrag geredet haben, gab es für mich keine Alternative, als mit den Beiden zu arbeiten", sagte der Tscheche.
Kocian ist nach eigenen Angaben dankbar dafür, schon wenige Wochen nach seinem Abschied als slowakischer Teamchef wieder in der Trainerbranche engagiert zu sein. "Ich war froh, als Brückner mich angerufen hat. Ich habe nicht geglaubt, dass ich so schnell wieder ins Geschäft zurückkehren kann. Jetzt darf ich mit einem Coach arbeiten, der zu den besten und erfahrensten in Europa zählt."
Kein Konkurrenzkampf
Zwischen ihm und Herzog bestehe keinerlei Rivalität, betonte Kocian. "Es gibt keinen Konkurrenzkampf. Wir sind Kollegen und schätzen einander sehr hoch", erklärte der 50-Jährige, der im Gegensatz zu Brückner fließend Deutsch spricht und gegen den Wiener nicht nur in seiner Zeit in der deutschen Bundesliga auf St. Pauli, sondern auch beim 1:0-Sieg der CSFR gegen Österreich bei der WM 1990 spielte.
Laut Herzog ist die Aufgabenverteilung innerhalb des Trainerstabes klar besprochen. "Aber das brauchen wir nicht groß in der Öffentlichkeit breitzutreten", sagte der ÖFB-Rekordspieler, der sich im Testspiel am 20. August in Nizza gegen Italien ein positives Resultat wünscht. "Ich hoffe, dass der Trainer der Mannschaft in den ein, zwei Trainings seine Vorstellungen vermitteln kann und wir gegen Italien ein gutes Spiel machen. Das wäre im Hinblick auf das Frankreich-Match wichtig."
(apa/red)
