Martin Harnik erzielt Tor bei Bremen-Test:
Sebastian Prödl in Hälfte zwei eingewechselt
- Werder gewann gegen dänischen Esbjerg FB mit 3:0
- Trainer Schaaf: 'Martin hat gezeigt, was in ihm steckt'

·Fuchs gelingt guter
Einstand bei Bochum
ÖFB-Spieler trifft bei Cup-
Sieg im Elferschießen
Der österreichische Fußball-Nationalspieler Martin Harnik hat im Testspiel seines Clubs Werder Bremen beim dänischen Verein Esbjerg FB ein Tor zum 3:0-Sieg beigesteuert. Der 21-Jährige traf in der 58. Minute zum Endstand, für die beiden anderen Treffer hatte Boubacar Sanogo gesorgt. Verteidiger Sebastian Prödl wurde in der zweiten Hälfte eingewechselt.
Mit seinem Auftritt hat sich Martin Harnik für höhere Aufgaben empfohlen. Der 21-jährige Stürmer bekam auch Lob von Bremens Cheftrainer Thomas Schaaf. "Martin hat vor allem in der zweiten Hälfte gezeigt, was in ihm steckt. Er ist viele Wege gegangen und hatte auffällige Szenen", sagte der 47-Jährige.
Keine Probleme mehr mit Knie
Harnik hatte nach einem Außenbandanriss im linken Knie erst seit Montag wieder mit der Mannschaft trainiert. "Das Knie hat super gehalten. Ich hatte keine Angst, habe gar nichts mehr gespürt und konditionell konnte ich voll mithalten", erklärte der österreichische Angreifer auf der Vereins-Homepage. Der Treffer war vor allem für das Selbstvertrauen sehr wichtig. "Ich bin Stürmer und werde an Toren gemessen. Außerdem war es wichtig, in so einem Spiel zu treffen, in das ich zuerst, wie viele andere, schwer reinkam", betonte Harnik.
Negativpunkte sammelte der portugiesische Stürmer Hugo Almeida, der den Abflug zum Testspiel verschlafen hatte und daher eine Geldstrafe auferlegt bekam. "Es war ein Fehler von ihm, den Flug zu verpassen. Jetzt haben sich eben andere zeigen können. So hilft er sich selbst nicht weiter. Das ist schade, denn Hugo hat zuletzt gut gespielt und trainiert", sagte Schaaf. Die Bremer sind jedenfalls weiterhin auf der Suche nach einer Verstärkung an vorderster Front. "Wir sind von unseren Stürmern überzeugt, aber in Anbetracht unserer vielfältigen Aufgaben halten wir die Augen weiter offen", sagte Geschäftsführer Klaus Allofs.
(apa/red)
