ÖVP verliert Wähler - die SPÖ noch mehr:
Neue Umfrage zeigt Verluste der Großen
- "profil": Auch FPÖ und Grüne verlieren Zustimmung
- Bei Kanzlerfrage punktet Faymann gegen Molterer

·ÖVP stößt sich an Faymann-Inseraten
Lopatka ortet Skandal
um Geschenkannahme
·Wahlkampf macht die Parteien beweglich
ÖVP & SPÖ schnwenken bei heiklen Themen um
·Wenn Faymann über Skateboards siegt
news.at-Fotoreportage über Wählen ab 16
Trotz Erhöhung der Familienbeihilfe und Pflege-Einigung verlieren die Großparteien weiterhin in der Wählergunst: Fänden am Sonntag Nationalratswahlen statt, würden laut der vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 31% der Österreicher ihr Kreuz bei der ÖVP setzen - vor vier Wochen waren es noch 33%. Die SPÖ verliert noch mehr: Sie käme diesmal nur auf 26%, zuletzt hätten 30% für die Kanzlerpartei gestimmt. Die FPÖ würden nun 17% wählen (minus ein Prozentpunkt), die Grünen 13% (ebenfalls minus ein Prozentpunkt). Nur das BZÖ konnte leicht zulegen und hält derzeit bei 4% (zuletzt 3%).
In der Kanzlerfrage hingegen konnte SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann seinen Vorsprung auf ÖVP-Chef Wilhelm Molterer ausbauen: Bei der Möglichkeit, den Kanzler direkt zu wählen, würden nun 22% für den roten Spitzenkandidaten votieren (zuletzt 19%). 19% sähen den schwarzen Vizekanzler gerne an der Regierungsspitze (plus ein Prozentpunkt). Alexander Van der Bellen von den Grünen käme jetzt auf 12% (zuletzt 10%).
Nur die Zustimmungswerte von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sanken in den vergangenen vier Wochen - von 11% auf 8%. Dafür konnte Neo-BZÖ-Spitzenkandidat Jörg Haider die Kanzlerwerte der Orangen verdoppeln - seinen politischen Ziehsohn konnte der Kärntner Landeshauptmann allerdings nicht einholen: Nur 6% würden Haider zum Kanzler wählen.
Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen "profil" 34/2008.
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