Donnerstag, 14. August 2008

"Logische Wahl & einfache Entscheidung": Josef Pröll führt Landesliste der VPNÖ an

  • LH Erwin Pröll: Landespartei "gut aufgestellt"

Umwelt- und Landwirtschaftsminister Josef Pröll ist Spitzenkandidat der Volkspartei Niederösterreich für die Nationalratswahl am 28. September. Eine "logische Wahl, klare und einfache Entscheidung", erklärte dazu sein Onkel und Landeshauptmann Erwin Pröll.

Josef Pröll habe reiche Erfahrung in der Regierungsarbeit und sich über Parteigrenzen hinaus Sympathien erworben. Sein Stil sei geprägt von Zusammenarbeit und Kooperation mit dem Bürger, die Arbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt in hohem Ausmaß sachpolitisch geprägt, so Erwin Pröll über seinen Neffen. (Beim Votum 2006 war der Umweltminister hinter der damaligen Innenministerin Liese Prokop, die zu Silvester 2006 verstarb, gereiht.)

Spindelegger auf zweitem Listenplatz
Am zweiten Platz der Landesliste rangiert der Zweite Nationalratspräsident Michael Spindelegger (ÖAAB) - für den Landeshauptmann auch ein deutliches Signal an die Arbeitnehmerinteressen. Es folgen Günther Stummvoll, Dorothea Schittenhelm, NÖ Landwirtschaftskammerpräsident Hermann Schultes, Anna Höllerer, Herta Mikesch, Christoph Kainz, Martin Preineder und Peter Eisenschenk. Erwin Pröll sprach von einem breiten personellen Spektrum, das Angebote für jede gesellschaftliche Gruppe habe. Ein Drittel der Kandidaten ist jünger als 35 Jahre, mehr als ein Drittel sind Frauen. Zur Zeit sind 15 niederösterreichische Abgeordnete im Parlament (drei von der Landesliste, einer Bundesliste, elf von Regionallisten).

Die VPNÖ sei "gut aufgestellt" für einen kurzen, aber intensiven Wahlgang, verwies LH Pröll auf die Geschlossenheit der Landespartei im Unterschied zu politischen Mitbewerbern, verwies Pröll an "Verwerfungen" bei der SPÖ und auch den Grünen. Wahlziel seien "klare Verhältnisse" - im Bundesland zeige sich, dass damit erfolgreich zu regieren sei, während verwaschene Verhältnisse wie auf Bundesebene die Grundlage für Zank, Hader und gegenseitige Blockaden sei.

Josef Pröll zeigte sich als "Sohn dieses Landes" stolz, die Landesliste anzuführen. Er sprach von einem dreiwöchigen Intensivwahlkampf, bei dem die Vorreiterrolle der "Ideenwerkstatt Niederösterreich" u.a. im Bereich der Pflege betont werden soll. Was in Niederösterreich gelungen sei, würde oftmals dann im Bund umgesetzt. Von Koalitionsspekulationen vor der Wahl halte er nichts, sah Pröll keinen Anlass für Festlegungen - der Wähler werde am Wahltag die Gewichte verteilen. Ziel sei es, die Nummer eins im Land - und im Bund - zu werden.

(apa/red)

14.8.2008 11:32