Klares "Nein" zur großen Koalition: Zwei Drittel gegen Neuauflage von Rot-Schwarz!
- 62% wünschen sich Regierung mit neuer Besetzung
- Nur jeder Zehnte erwartet sich davon Verbesserung

·Grün auch politisch Farbe der Hoffnung
Umfrage: news.at-User wollen Grüne in Koalition
·SPÖ: Familienbeihilfe vor Wahl erhöhen
ÖVP bremst Faymann: 13. Zahlung erst danach
·Parteien starten in den Jugendwahlkampf
Molterer trifft Fuhrmann und Faymann trifft Rudas
·Immer aktuell: Alle Umfragen zur Wahl '08
KLICKEN: Prognosen
der Meinungsforscher
·IHRE MEINUNG zur anstehenden Wahl!
Wen werden Sie am 28. September 2008 wählen?
Die Österreicher wollen nach der Nationalratswahl am 28. September keine Neuauflage von Rot-Schwarz. Fast zwei Drittel wünschen sich eine Regierung mit anderer Zusammensetzung. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS. Nur jeder zehnte Befragte glaubt, dass sich die Dinge nach der Wahl verbessern werden.
Lediglich elf Prozent gaben an, dass sie sich eine Neuauflage der Großen Koalition wünschen. Die Umfrage zeigt: Die Sozialdemokraten (20 Prozent) sowie Anhänger der ÖVP (24 Prozent) würden einem neuerlichen Zusammengehen ihrer Parteien aufgeschlossener gegenüberstehen als die übrige Bevölkerung.
62 Prozent der Befragten befürworten eine Regierung mit ganz anderer Zusammensetzung. Auffällig ist, dass sich die Gruppe der noch unentschiedenen Wähler im August von 12 Prozent auf 27 Prozent mehr als verdoppelt hat.
Land der Pessimisten
Was die Zeit nach der Nationalratswahl im September betrifft, sind die Österreicher wenig optimistisch: Lediglich zehn Prozent der Befragten hoffen aktuell, dass sich die Dinge danach verbessern werden. Im Juli lag dieser Wert noch bei 18 Prozent. 24 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. 51 Prozent glauben, dass die Situation gleichbleiben wird.
Geteilter Meinung sind die Befragten über die Verpflichtung der Parteien, bereits vor einer Wahl Auskunft über Koalitionsaussichten zu geben. 39 Prozent halten das für wichtig, 36 Prozent erachten diese Information im Voraus nicht als unbedingt notwendig. 25 Prozent der Befragten ist dieses Thema gleichgültig.
(apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
