Schock in der Steiermark: Unbekannte
Täter sprengen Trainerhäuschen in die Luft
- Keine Verletzten - Ermittlungen voll im Gange
- Motiv und Art des Sprengstoffes bisher unbekannt

In der Steiermark ist eine Rohrbombe explodiert. Dabei gab es keine Verletzten. Unbekannte hatten den Sprengkörper unter der Trainerbank des SV Dobl nahe Graz deponiert und mit einer Zündschnur zur Explosion gebracht. Dabei wurde das gesamte Trainerhäuschen des Platzes beschädigt. Weder Motiv noch Art des Sprengstoffes sind bisher bekannt.
Es soll ein zylinderförmiger Gegenstand mit einer Länge von 43,5 Zentimeter und 22 Zentimeter Durchmesser gewesen sein. Der Sprengsatz war mit einer noch unbekannten Substanz und Menge gefüllt und dürfte mit einer Zeitzündschnur zur Explosion gebracht worden sein.
Gehört hatte die Detonation ein 54-jähriger Anrainer des Sportplatzes in Dobl: Er wurde durch einen "Kracher" aufgeschreckt und verständigte sofort die Polizei. Hinsichtlich der Täter oder des Tatmotivs haben die Ermittler noch keine Hinweise. "Die Erhebungen dürften noch einige Zeit dauern", so ein Kriminalist. Man habe genügend Reste des Sprengkörpers - ein Stahlrohr von einem Zentimeter Stärke - sichergestellt. Dies und andere Reste würden nun kriminaltechnisch untersucht.
(apa/red)
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