Österreicher schwören auf Hausmittelchen:
Abwarten & Tee trinken im wahrsten Sinne!
- Wirksamkeit und Vertrauen in Arznei hoch bewertet
- Preis-Leistungs-Verhältnis hingegen nicht so wichtig

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Eintauchen in die Welt der Düfte und Aromen
Abwarten und sprichwörtlich Tee trinken: Das ist die Strategie der Österreicher bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden. 80 Prozent warten ab, bevor sie zu einem rezeptfreien Medikamente greifen. Das ergab eine aktuelle Studie von Nielsen, bei der mehr als 28.000 Internet User in 51 Ländern befragt wurden.
Nur 13 Prozent der Befragten gaben an, dass sie immer bzw. meistens bereits bei den ersten Anzeichen leichter Beschwerden Medikamente einnehmen. Drei Prozent greifen sofort zu einem Arzneimittel, weitere zehn Prozent "gewöhnlich", wenn sich Symptome einstellen. Sieben Prozent verweigern überhaupt die Einnahme von Medikamenten.
Gut bewährte Mittelchen
Das bedeutet allerdings nicht, dass der Großteil der Österreicher bei leichten Beschwerden nichts unternimmt. Im Gegenteil: 41 Prozent jener, die abwarten, nutzen andere Behandlungsmethoden - eben Hausmittel. Damit stehen die Österreicher weltweit an der Spitze. An zweiter Stelle folgt Thailand mit 23 Prozent, dann kommt Israel mit 22 Prozent. 17 Prozent gehen jeweils zum Arzt, bevor sie Medikamente einnehmen.
Wirken soll's!
Bei rezeptfreien Medikamenten setzen die Österreicher vor allem auf ihre eigenen Erfahrungen: Bei der Wahl eines rezeptfreien Arzneimittels ist es für 52 Prozent wichtig, zu wissen, dass es wirkt. Am zweitwichtigsten ist das Vertrauen in das Produkt und das Wissen, dass es sicher ist (jeweils 39 Prozent). Auch die schnelle Wirkung ist ein wichtiger Aspekt, ein Drittel gibt dies als wichtiges Entscheidungskriterium an. Weniger wichtig sind den Österreichern das Preis-Leistungs-Verhältnis (15 Prozent), die Gewohnheit (14 Prozent) oder ein vertrauenswürdiger Name (13 Prozent).
Informationen gefragt
Ganz oben auf der Wunschliste der Konsumenten stehen mehr Unterstützung durch die Ärzte und mehr Gesundheits-Ausbildung (jeweils 38 Prozent). An zweiter Stelle steht der Wunsch nach besseren Informationen auf oder in der Medikamentenverpackung (30 Prozent). Am dritthäufigsten (23 Prozent) wünschen sich die Österreicher mehr Information durch die Apotheker. (apa/red)
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