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6.8.2008 15:09

Doppler/Gartmayer vs. 'Trainingspartner':
Solustri erwartet Kampf seiner Schützlinge

  • Italiener trainiert Österreicher und Barsuk/Kolodinski
  • Coach favorisiert die russischen Beach-Volleyballer

Beach-Volleyball-Trainer Marco Solustri steht am Sonntag vor einer für ihn nicht leichten Situation. Da hat der Coach der Österreicher Clemens Doppler/Peter Gartmayer die Ex-Europameister zu Olympia gebracht, und dann geht es im ersten Match im Zeichen der Fünf Ringe ausgerechnet gegen sein zweites Team, die russischen Klagenfurt-Sieger Dmitri Barsuk/Igor Kolodinski. Ein Duo muss er da nachher auf jeden Fall aufbauen.

Schon im Viertelfinale des vorwöchigen Klagenfurt-Grand-Slams war es zu diesem Duell gekommen, wobei die Vize-Weltmeister 2:1 gewannen und danach den Durchmarsch zum Titel schafften. "Vor dem Match habe ich beiden Teams gesagt, sie sollen sportlich fair und ehrlich auftreten. Mehr nicht", erklärte Solustri der APA. Mehr war ja auch nicht möglich, welches Gespann hätte er denn auch coachen sollen.

Mehrere gemeinsame Trainings absolvieren Doppler/Gartmayer und Barsuk/Kolodinski in den Tagen bis zu ihrer Partie gegeneinander. So muss Solustri nicht doppelt so lange in der Pekinger Hitze schwitzen. Mit einem Siegertipp für dieses Gruppe-D-Match tut sich der Azzurro schwer. "Im vergangenen Jahr hatten die Russen bessere Ergebnisse, Clemens und Peter haben aber die drei direkten Duelle gewonnen. Jetzt in Klagenfurt haben sie verloren."

Beide Teams können weiterkommen
Solustri ist jedenfalls froh, dass seine Schützlinge schon in der Gruppenphase aufeinandertreffen. "Es wird zwar Verlierer geben, aber trotzdem können beide Teams weiterkommen. In der K.o.-Phase würde hingegen eines sicher ausscheiden." Also heißt nun die Devise, gemeinsam gegen die brasilianischen Ex-Weltmeister Marcio Araujo/Fabio Luiz und die Italiener Lione/Amore, die beiden anderen Gespanne in Pool D.

Schon 2004 hatte es Solustri mit Österreichern zu Olympia geschafft. Nach einer Kreuzbandverletzung von Doppler spielte dann allerdings Florian Gosch an Nik Bergers Seite. "Daher ist es für Clemens jetzt etwas Spezielles, hier zu sein", erklärte der Italo-Coach. "Aber ich muss auch Peter danken. Er hat sehr viel Disziplin. Die Olympia-Qualifikation war auch deshalb möglich, weil er sich mental, physisch und technisch stark gesteigert hat."
(apa/red)

6.8.2008 15:09
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