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5.8.2008 17:00

Paszek überlegt einen Nationenwechsel: Tennis-Dame über Ausbootung enttäuscht

  • Vorarlbergerin wurde für Olympia nicht nominiert
  • "Es war schon immer mein Traum dabei zu sein"

Die Entscheidung des Österreichischen Olympischen Komitees, Tamira Paszek trotz ihrer internationalen Qualifikation sowie nach dem Sieg über die Nummer 1 der Welt, Ana Ivanovic, nicht (nach)zunominieren, könnte Österreichs Sport über kurz oder lang ein großes Talent kosten. So lassen sich zumindest die Aussagen von Paszek bei einer Pressekonferenz in Wien interpretieren. Die 17-jährige Vorarlbergerin fühlt sich zwar "zu 100 Prozent" als Österreicherin, denkt aber laut über einen Wechsel der Nationalität nach.

"Die Enttäuschung ist sehr, sehr groß. Es war schon immer mein Traum, bei Olympia dabei zu sein und ich habe sehr hart dafür gearbeitet. Das war eigentlich das Hauptziel im gesamten vergangenen Jahr. Dann habe ich mich international qualifiziert und werde nicht geschickt. Was ich kritisieren möchte ist einfach, es sollte alles professioneller ablaufen", meinte Paszek in Richtung ÖOC und spricht dabei nicht nur sich selbst an. "Ich kann nichts dran ändern, die Entscheidung ist gefallen. Egal, für welches Land ich spiele." Sie will sich das aber in Ruhe überlegen und keine schnelle Entscheidung treffen, keineswegs will sie dies als "Rute ins Fenster stellen" interpretiert haben.

"Ich spiele definitiv mit dem Gedanken, wer weiß, eines Tages für ein anderes Land zu spielen. Ich werde keine voreiligen Entscheidungen treffen, aber ich muss auf meine Karriere schauen und auf das schauen, was für mich besser ist in Zukunft." (apa/red)

5.8.2008 17:00
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