Mittwoch, 6. August 2008

Sensation bei CL-Qualifikation: Anderlecht beißt sich an BATE Borisow die Zähne aus

  • Underdog steigt mit 2:2 in die nächste Runde auf
  • Treffen nun auf bulgarischen Vizemeister Lewski Sofia

Die nächste Sensation in der Qualifikation zur Champions-League: Anderlecht blieb gegen BATE Borisow auf der Strecke, die Weißrussen setzten sich nach dem 2:1-Sieg in Belgien dank eines 2:2 mit dem Gesamtscore von 4:3 durch. BATE Borisow trifft nun auf den bulgarischen Vizemeister Lewski Sofia.

Wie für den schottischen UEFA-Cup-Finalisten und Rekordmeister Glasgow Rangers ist damit auch für den belgischen Rekordchampion Anderlecht die Europacup-Saison bereits Anfang August zu Ende gegangen. Die Belgier standen gegen Borisow mit dem Rücken zur Wand, gerieten aber durch Treffer von Bilznijuk (18.) und Rodinow (83.) zweimal in Rückstand, durch Biglia (23./Elfmeter) und Polak (86.) gelang jeweils nur mehr der Ausgleich. Die Rote Karte für Rnic (71.) machte die Aufgabe für Anderlecht noch schwieriger.

Im Schongang hat Panathinaikos Athen den Aufstieg in die dritte Quali-Runde unter Dach und Fach gebracht. Nach dem 3:0-Erfolg im Heimmatch reichte in Georgien gegen Dynamo Tiflis ein mageres 0:0, ÖFB-Teamkapitän Andreas Ivanschitz kam nicht zum Einsatz. Die Griechen treffen nun auf den Sieger des Duells Sparta Prag gegen Sheriff Tiraspol. Auf Ivanschitz' ÖFB-Kollegen Martin Stranzl wartet in der letzten Quali-Runde ein heißes Duell, sein Arbeitgeber Spartak Moskau trifft auf Dynamo Kiew, die Ukrainer setzten sich mit Mühe gegen Drogheda aus Irland durch (Gesamtscore 4:3).

(apa/red)

6.8.2008 21:17