Obama schlägt in Fernseh-Spot zurück: McCain als Handlanger der Ölkonzerne
- Schlägt Steuer auf die Gewinne der Energiefirmen vor
- US-Konjunktur & Bezinpreise Wahlkampf-Hautthemen

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Nach harten Angriffen der Republikaner zahlt das Wahlkampfteam des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Obama mit gleicher Münze zurück: In einem Fernseh-Werbespot wird der republikanische Kandidat McCain als Handlanger der Ölindustrie porträtiert. Die USA könnten sich nicht schon wieder einen von den Ölkonzernen dominierten Präsidenten leisten.
Zu Beginn ist in dem Werbespot ein Mann zu sehen, der sein Auto volltankt. "Jedes Mal, wenn Sie Ihren Tank füllen, füllen sich die Kassen der Ölkonzerne", sagt ein Sprecher. Während McCain die Steuern für diese Firmen senken wolle, werde Obama sie erhöhen, heißt es weiter. Obama schlägt eine Steuer auf die Gewinne der Ölkonzerne vor und will damit wegen des stark gestiegenen Benzinpreises eine Nothilfe von 1.000 Dollar (642 Euro) pro US-Familie finanzieren.
Die strauchelnde US-Konjunktur und die gestiegenen Benzin- und Energiepreise sind inzwischen die dominanten Themen des Wahlkampfs. Obama wirft McCain vor, lediglich die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Bush fortführen zu wollen. Der aus Texas stammende Bush arbeitete früher in der US-Ölindustrie. Die Republikaner wiesen die Anschuldigungen von Obamas neuem Spot zurück und bezeichneten ihn als heuchlerisch. McCain stehe für den Ausbau der Förderung der heimischen Ölindustrie, während Obama sich dem widersetze, obwohl es die Preise nach unten bringen könnte.
(apa/red)
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