Schlagstöcke gegen Demonstranten: 250 Tibet-Aktivisten in Nepal festgenommen!
- Protestkundgebung in Kathmandu nicht genehmigt
- Zweite Demo von Exil-Tibetern in wenigen Tagen

·Proteste gegen China
überschatten Olympia
Tibet-Aktivisten benützen Spiele als große Bühne
Bei einer nicht genehmigten Kundgebung von Exil-Tibetern in Nepals Hauptstadt Kathmandu sind erneut mehr als 250 Demonstranten festgenommen worden. Nach Augenzeugenberichten hinderte die Polizei die Menschen mit Schlagstöcken daran, vor der chinesischen Botschaft gegen Pekings Tibet- und Menschenrechtspolitik zu protestieren.
Bereits unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Spiele hatte die Polizei eine anti-chinesische Demonstration aufgelöst und mehr als 1.380 Exil-Tibeter festgenommen.
In Nepal sind 20.000 Tibeter als Flüchtlinge registriert, tausend weitere halten sich ohne Flüchtlingsstatus im Land auf. Seit Beginn der Proteste im März sind mehrere tausend Tibeter vorübergehend festgenommen worden. Die Regierung in Kathmandu wird wegen ihres harten Vorgehens gegen die Demonstranten international kritisiert.
(apa/red)
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