Geiseldrama in einer Bank endet blutig:
Portugals Polizei tötet Räuber mit Schüssen
- Zweiter Geiselnehmer wurde dabei schwer verletzt
- Live-Übertragung der Tragödie im Fernsehen

Ein Geiseldrama hat in Lissabon ein blutiges Ende genommen: Ein Gangster, der zusammen mit einem Komplizen in einer Bank in der portugiesischen Hauptstadt drei Menschen in seine Gewalt gebracht hatte, wurde von der Polizei erschossen. Der zweite Geiselnehmer wurde schwer verletzt. Die Geiseln wurden befreit. Eine der Geiseln wurde bei der Befreiungsaktion leicht verletzt.
Die beiden Bankräuber im Alter von etwa 25 und 35 Jahren hatten nach einem missglückten Überfall drei Menschen als Geiseln genommen. Eine Frau ließen sie wenig später frei. Die Sicherheitskräfte umstellten die Bank, sperrten die Umgebung ab und ordneten die Schließung umliegender Geschäfte an. Ein Sondereinsatzkommando bezog vor der Bank Position.
Live-Übertragung im Fernsehen
Das Geiseldrama war live im portugiesischen Fernsehen zu sehen. Die Polizei nahm Verhandlungen mit den Geiselnehmern auf. Nach etwa acht Stunden verließen die Bankräuber mit ihren beiden Geiseln, einem Mann und einer Frau, das Geldinstitut. Dabei bedrohten sie ihre Gefangenen mit Pistolen. Aus zunächst unbekannten Gründen eröffnete die Polizei das Feuer auf die Geiselnehmer. Einer der Gangster starb im Kugelhagel. Sein Komplize wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
(apa/red)
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