Zivildiener Darabos will weiter verteidigen:
Warnt vor Neuauflage von Schwarz-Blau
- Hat nach Startschwierigkeiten Amt lieb gewonnen
- Ist auf Bundesliste der SPÖ "prominent" vertreten

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Trotz Startschwierigkeiten (Stichwort: Eurofighter und Alt-Zivildiener) hat Verteidigungsminister Norbert Darabos sein Amt liebgewonnen und will dieses auch nach der Wahl behalten. Er ist auch "optimistisch", dass die SPÖ den ersten Platz verteidigen könne, sagte Darabos bei einer Bilanz-Pressekonferenz. Die Sozialdemokraten hätten nicht nur die "besseren Ideen", sondern auch den "besseren Spitzenkandidaten" als die ÖVP, so Darabos.
Der Minister warnte vor "fröhlichen Zuständen" bei einer Neuauflage von Schwarz-Blau, die "für Österreich nicht gut" wären. Wenn es sich ausgehe, werden ÖVP und FPÖ koalieren, zeigte sich Darabos überzeugt und "besorgt". Die Arbeit der rot-schwarzen Regierung bezeichnete er als "nicht schlecht", man habe sich nur "schlecht verkauft".
Selbstlob für Bundesheer-Reform
Auch für seinen eigenen Bereich war Darabos voll des Selbstlobes. So habe er die Bundesheer-Reform weit engagierter als sein Vorgänger Günther Platter vorangetrieben. Die Nichteinhaltung des roten Wahlversprechen, die Eurofighter abzubestellen, rechtfertigte er neuerlich damit, dass dies nicht möglich gewesen sei. Dafür habe er mit seinem Deal 370 Millionen Euro eingespart.
Die äußerst umstrittene Verlängerung des Assistenzeinsatzes trotz Wegfall der Schengengrenze argumentierte Darabos neuerlich mit der Sicherheit der Bevölkerung im Osten. Denn dort gebe es Probleme mit der Ausstattung der Exekutive, auch wenn man im Westen oder im urbanen Raum damit "salopper" umgehe, so der Burgenländer. Der Assistenzeinsatz sei derzeit "verantwortbar und notwendig".
Darabos, der die burgenländische Kandidatenliste anführt, wird nach Eigenangaben auch auf der Bundesliste der SPÖ "prominent" vertreten sein.
(apa/red)
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