Andrea Kdolsky will weiter im Amt bleiben:
"Ich stehe gerne jederzeit zur Verfügung"
- Kann sich eine Rückkehr in Arzt-Job nicht vorstellen
- Kein "ÖVP-Schwenk" beim letzten Kindergartenjahr

·Kindergarten: SPÖ begrüßt ÖVP-Vorstoß
Derzeit nur für Kinder mit
Sprachdefiziten ein Muss
·ÖVP-Wahlplakate verkünden "Es reicht"
Bewerben Familienbeihilfe
und die Pflegeförderung
·Berger will auch nach
Wahl im Amt bleiben
Justizministerin kann sich Große Koalition vorstellen
"Ich stehe gerne jederzeit zur Verfügung", meinte Gesundheitsministerin Kdolsky auf die Journalistenfrage, ob sie auch nach der Nationalratswahl am 28. September noch dieses Ressort leiten wolle. "Wenn die ÖVP stärkste Partei wird, dann wird sich die Ressortaufteilung und die Zusammenarbeit mit anderen Parteien entscheiden", so Kdolsky am Rande einer Pressekonferenz in Eisenstadt.
Dass sie nach der Wahl wieder in ihren ursprünglichen Beruf als Ärztin zurückkehren könnte, das kann sie sich nicht vorstellen, da sie bereits zehn Jahre "aus dem Job draußen" sei. Anders hingegen verhält es sich mit ihrem zuletzt ausgeübten Beruf als Krankenhaus-Managerin, dies sei "gut vorstellbar". Derzeit sei sie jedoch Ministerin und hier gebe es noch einige Herausforderungen zu erledigen. Ob sie für die ÖVP auch für den Nationalrat kandidieren würde, das werde ebenfalls erst entschieden, so Kdolsky.
Kein Schwenk bei Kindergarten
Keinen "ÖVP-Schwenk" sieht Kdolsky indes im Vorschlag von ÖVP-Obmann Molterer, wonach das letzte Kindergartenjahr verpflichtend und kostenlos sein solle. Der Vorschlag sollte so rasch wie möglich umgesetzt werden, so Kdolsk. In einem nächsten Schritt stehen Gespräche mit den Bundesländern auf dem Programm.
"Ich sehe das nicht als ÖVP-Schwenk. Ich komme aus Niederösterreich und hier gibt es sowieso Gratis-Kindergarten", erklärte die Ministerin. Auf einen genauen Zeitpunkt zur Einführung des österreichweit kostenlosen letzten Kindergartenjahres wollte sie sich noch nicht festlegen.
(apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
