Samstag, 9. August 2008

Tortur für Unfallopfer: Kärntner Autofahrer musste zwölf Stunden lang auf Hilfe warten!

  • 41-Jähriger stürzte mit Wagen über die Böschung
  • Wanderer fand den Verletzten erst am nächsten Tag

Zwölf Stunden hat ein 41 Jahre alter Kärntner nach einem Autounfall auf Hilfe warten müssen. Der Handwerker war mit seinem Pkw in St. Oswald 60 Meter über eine Böschung gestürzt. Der Schwerverletzte wurde am nächsten Tag von einem Wanderer gefunden. Laut Polizeiangaben erlitt der Mann eine Unterschenkelfraktur sowie mehrere Rissquetschwunden und Prellungen, Lebensgefahr bestand nicht.

Der Lenker rutschte mit seinem Wagen vermutlich beim Reversieren auf einem Parkplatz am nassen Gras aus. Zum Zeitpunkt des Vorfall regnete es stark. Der Mann konnte sich nach dem Absturz zwar noch aus dem Autowrack befreien, seine schweren Verletzungen zwangen ihn jedoch zum Übernachten im Freien. Nach seiner Bergung wurde der Kärntner mit dem Rettungshubschrauber RK1 ins Landeskrankenhaus Villach geflogen. Der total beschädigte Pkw wurde von der Feuerwehr Bad Kleinkirchheim mit einer Seilwinde geborgen.

(apa/red)

9.8.2008 18:48