Mit Leuchtrakete auf Helikopter gefeuert: Wehrhafter Pensionist wollte nur "grüßen"
- Hubschrauber kam von steirischer Cobra-Übung
- Erster Schuss verfehlte Hubschrauber nur knapp
In der Steiermark hat ein Pensionist mit einer Signalpistole auf einen Hubschrauber des Innenministeriums geschossen. Dies Zum Glück traf der Mann nicht. Auf jeden Fall hätte er sich mit den Falschen angelegt: Im Helikopter saßen Beamte des Einsatzkommandos Cobra.
Bei der Übung des EKO Cobra in Söding - die Beamten trainierten u.a. Fallschirmsprünge - kam es zu einem überraschenden "Bodenbeschuss": Weil der Mann dem startenden und landenden Hubschrauber mehrmals zugewunken, aber keine Reaktion erhalten hatte, beschloss er nach eigenen Angaben, auf sich aufmerksam zu machen.
Als der Helikopter wieder über sein Haus flog, feuerte der 70-Jährige zwei Schüsse mit seiner Signalpistole in Richtung Hubschrauber ab. Der erste Schuss Signalmunition verfehlte die Maschine knapp, beim zweiten Schuss war der Helikopter bereits außer Reichweite.
Der Pilot verständigte sofort per Funk seine Kollegen am Boden, die den "Flak-Schützen" umgehend festnahmen. Er wurde wegen Gefährdung der Luftfahrt angezeigt. Die Signalpistole vom Typ LP 57 wurde ihm abgenommen. (apa/red)
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