Scheich lässt Lamborghini herumfliegen:
Zum Ölwechsel von Katar bis nach London
- 10.000-Kilometer-Flug kostete Scheich 30.000 Euro
- Umweltschützer reagieren darauf mit massiver Kritik

Ein Scheich aus dem Nahen Osten hat seinen Lamborghini für einen Ölwechsel mehr als 10.000 Kilometer nach England und zurück fliegen lassen. Der Trip vom Emirat Katar nach London inklusive Service habe den Mann umgerechnet fast 30.000 Euro gekostet, berichtete die britische Zeitung "The Sun".
Umweltschützer kritisierten den Flug für das Luxusauto. "Es ist schon schlimm genug, wenn man einen Lamborghini fährt, aber ihn tausende Meilen zum Service zu fliegen, treibt klimaschädliches Verhalten auf neue Höhen", sagte Tony Bosworth von der Organisation Friends of the Earth's. Das schwarze Modell Murcielago landete nach Angaben der Zeitung mit Qatar Airways in der britischen Metropole und wurde danach wieder zurückverfrachtet.
Lamborghini-Freunde unterstützen den extravaganten Service: "Wenn ein Besitzer sein Auto auf diese Weise instand halten will, dann ist das seine Entscheidung", sagte David Price vom Lamborghini Club Great Britain der Zeitung. "Zum Glück geht das Zeitalter der Exzesse in einigen Gegenden weiter." Eine Sprecherin von Lamborghini in Großbritannien sagte, im Nahen Osten werde es als "Ehre" angesehen, sein Auto zum Service nach London zu bringen. Der Wagen sei jedoch nicht zu einer Lamborghini-Service-Stelle gebracht worden.
(apa/red)
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