Optimistische Selbstbild wirkt fast Wunder: Schützt vor Leiden des Herzkreislaufsystems
- Zahl der Herzinfarkte & Schlaganfälle deutlich kleiner
- Positives Ergebnis in erster Linie bei Männern gezeigt

·Heilende Klänge: Dr. Mozart lässt grüßen!
Musiktherapie unterstützt Genesung von Patienten
·Gesund mit Sport und
bewusster Ernährung
Vor Krebs schützende Gene schalten sich an
Eine optimistische Einschätzung der eigenen Gesundheit wirkt sich gut auf das Herzkreislauf-System aus. Dies gilt bei Männern auch dann, wenn das positive Selbstbild medizinisch nicht gerechtfertigt ist.
In einer US der Universität von Rochester baten Forscher rund 2.800 gesunde Erwachsene, ihre Herzgesundheit einzuschätzen. Zwar deckten sich die Selbsteinschätzungen gerade der weniger fitten Männer eher selten mit dem Befund der ärztlichen Untersuchung. Dennoch: Wer sich selbst als gesund einschätzte, hatte im Vergleich zu jenen Teilnehmern, die sich um ihr Wohlergehen sorgten, in den folgenden 15 Jahren ein dreimal niedrigeres Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben.
"Eine optimistische Wahrnehmung bietet Männern eindeutig Vorteile", betont Untersuchungsleiter Robert Gramling. Frauen konnten zwar im Vergleich zu Männern ihren Gesundheitszustand wesentlich zuverlässiger einstufen, aber bei ihnen wirkte sich eine optimistische Selbsteinschätzung kaum aus. Dies könne daran liegen, dass Herzerkrankungen zu Anfang der 90er Jahre, als die Teilnehmer befragt wurden, noch hauptsächlich als Bedrohung von Männern galten. (apa/red)
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