Inflation in Eurozone bricht alle Rekorde: Experten schätzen für Juli sogar 4,1 Prozent
- Wäre somit höchster Prozentwert seit über 10 Jahren
- Im Juni betrug durchschnittliche Teuerung 4 Prozent

·Vertrauen in die Eurozone gebrochen
Pessimissmus der Unter- nehmer und Verbraucher
·Wahlkampf beflügelt Entlastungs-Fantasie
Mehr Familienbeihilfe: Molterer schwenkt um
·EU-Arbeitslosigkeit sinkt auf 7,1 Prozent
Österreich liegt hierbei EU-weit an fünfter Stelle
·Eurozonen-Wachstum
nach unten korrigiert
Legte aber trotzdem um 0,7 Prozentpunkte zu
·Wifo: Inflation frisst Wirtschaftswachstum
Hoher Ölpreis schwächt heimische Wirtschaft
Kein Ende der zunehmenden Teuerung in Europa: Im Juli stieg die Inflationsrate nach einer Schätzung des EU-Statistikamts Eurostat auf 4,1 Prozent. Dies wäre neuerlich ein Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen zum harmonisierten Verbraucherpreisindex 1997. Im Juni hatte die durchschnittliche Teuerung in den 15 Ländern der Eurozone bereits 4,0 Prozent betragen.
Detaillierte Daten zur Juli-Inflation in allen 27 EU-Staaten will Eurostat am 14. August vorlegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Preisstabilität nur bei einem Wert von unter oder knapp bei 2,0 Prozent gewahrt.
(apa/red)

