Mittwoch, 30. Juli 2008

Stärkerer Dollar zieht Ölpreise nach unten:
Ein Barrel Rohöl um bis zu 16 Cent billiger

  • Gründe: Stärkerer Dollar und sinkende Nachfrage
  • Einige Fonds ziehen sich aus Ölgeschäft zurück

Die Ölpreise sind nach kräftigen Vortagesverlusten im asiatischen Handel weiter gefallen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur September-Lieferung sank im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag um 16 Cent auf 122,03 Dollar (77,70 Euro). Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September fiel um 6 Cent bei 122,65 Dollar (78,10 Euro). Am Vortag war der WTI-Preis bereits um 2,54 Dollar gefallen und der Brent-Preis um 3,13 Dollar. Der US-Ölpreis ist damit seit seinem Rekordstand von über 147 Dollar am 11. Juli um rund 17 Prozent gefallen.

Sowohl der stärkere Dollar als auch eine sinkende Nachfrage nach Rohöl in den USA seien die wichtigsten Auslöser für den deutlichen Rückgang der Ölpreise, sagten Händler. Aufschluss über die Nachfrageentwicklung in den USA sollten die anstehenden Daten zu den wöchentlichen Rohöllagerbeständen geben. Die sinkenden Preise an den Rohölmärkten hätten auch einige Fonds veranlasst, sich zurückzuziehen, sagten Händler. (apa/red)

30.7.2008 08:57