Pferd vor Olympia 10 Tage in Quarantäne:
Max-Theurer und Falcao gut angekommen
- Bereits 133 Pferde am "heißen" Olympia-Schauplatz
- Auch Harald Ambros und sein Quick schon in China

Bereits 133 Pferde für das olympische Reitturnier sind in Hongkong eingetroffen. Allein 38 Vierbeiner bezogen am Donnerstag ihre Boxen, darunter auch Falcao OLD der österreichischen Dressurreiterin Victoria Max-Theurer. Vier Tage nach der Ankunft von Vielseitigkeitsreiter Harald Ambros und dessen Quick ist das kleine österreichische Reiterteam für die Spiele damit komplett in China. Die Reiterspiele in Hongkong beginnen mit der Dressur.
Max-Theurer war gemeinsam mit Stallmeisterin Brigitte Kostersitz, Tierärztin Dr. Uschi Barth und dem 16-jährigen Wallach Falcao vergangenen Montag aus Achleiten in Oberösterreich abgereist und mit einem Zwischenstopp im Oldenburger-Pferdezentrum Vechta/Deutschland - wo bei einer kleinen Familienfeier Vickys Eltern Hans und Sissy Max-Theurer Silberhochzeit feierten - nach Amsterdam weitergereist.
Dort traf Falcao gemeinsam mit den Olympiapferden aus den USA, Schweden und Australien ein und wurde gemeinsam mit Piroschaka V, dem Pferd der chinesischen Olympiateilnehmerin Lina Liu, in die Flugzeugtransportbox gebracht. "Falci und Piroschka waren ein Herz und eine Seele. Die beiden amüsierten sich während des zehnstündigen Flugs nach Hongkong prächtig", erzählt Vici nach der Landung. Die Pferde müssen nach den Bestimmungen nun weiter in Quarantäne.
Aklimatisierung sehr wichtig
"Nun ist es wichtig, dass wir uns gut akklimatisieren und eingewöhnen. Das Wetter in Hongkong ist wie erwartet sehr heiß, aber wir werden uns daran gewöhnen", zeigt sich die oberösterreichische Dressuramazone optimistisch. Nach der langen Reise hatte die Reiterin nur noch einen Wunsch: "Schlafen, schlafen, schlafen".
(apa/red)