Dienstag, 29. Juli 2008

Barcelona will Fall Messi vor CAS bringen:
Fifa fordert Abstellung des Stars für Olympia

  • Internationaler Sportsgerichtshof soll vs. FIFA helfen
  • Barca-Präsident: "Wir sind nicht dazu verpflichtet!"

Der spanische Fußball-Traditionsverein FC Barcelona will den Internationalen Sportgerichtshof CAS einschalten, falls die FIFA auf die Abstellung von Argentiniens Jungstar Lionel Messi zu Olympia in Peking besteht. Das sagte Club-Präsident Joan Laporta am Montag. "Wir sind fest davon überzeugt, dass die Regeln auf unserer Seite stehen", erklärte Laporta. "Wir sind nicht dazu verpflichtet, den Spieler gehen zu lassen."

Laporta ergänzte aber, der Verein wolle eine "Konsens-Lösung finden, die sowohl den FC Barcelona als auch die AFA (Anm.: Argentiniens Fußballverband) zufriedenstellt". Auf der Webseite von "Barca" stand zu lesen, dass man Messi im Champions-League-Qualifikationsspiel am 12. August einsetzen wolle. Falls das Hinspiel klar zu Gunsten der Katalanen ausginge, würde man den 21-jährigen Argentinier nach Peking reisen lassen.

Vergangenen Mittwoch hatte FIFA-Präsident Sepp Blatter erklärt: "Die Abstellung von Spielern von unter 23 Jahren ist für alle Clubs zwingend. Für Peking gilt dieser Grundsatz ohne Vorbehalt." Top-Clubs in Europa hatten dieser Aussage widersprochen. Unter anderem hatte sich Schalke 04 bereits an den CAS gewandt. Ein Statement der FIFA zu den aktuellen Streitfällen wird heute erwartet.
(apa/red)

29.7.2008 09:58