Mittwoch, 30. Juli 2008

"Vor Heimpublikum ist Halbfinale möglich":
ÖVV-Chef Kleinmann gibt sich optimistisch

  • "Frei aufspielen" nach geschaffter Olympia-Quali
  • Toll: Entwicklung des Beachvolleyballs in Österreich

Verbands-Präsident Peter Kleinmann lässt sich den heimischen Beach-Volleyball-Saisonhöhepunkt am Wörthersee nicht entgehen und wird den ÖVV-Athleten vor Ort an fünf Turniertagen die Daumen drücken. Das Halbfinale sei für das eine oder andere der vier österreichischen Topteams durchaus realistisch. "Vor Heimpublikum traue ich ihnen das zu", meinte der ÖVV-Präsident.

Die Herren-Teams Clemens Doppler/Peter Gartmayer und Florian Gosch/Alexander Horst hätten zwar heuer auf der World Tour nicht immer die selbstgesteckten Ziele erreicht, nach geschaffter Olympia-Qualifikation können sie aber "frei aufspielen". Auch Sara Montagnolli, die wegen einer Rückenverletzung von Sabine Swoboda mit der Kärntnerin Kerstin Pichler antritt, sei ebenso wie den Schwaiger-Schwestern Doris und Stefanie einiges zuzutrauen.

Mit der Entwicklung des Beach-Volleyballs-Sports hierzulande zeigte sich der Verbandschef äußerst zufrieden. "Wir haben in Klagenfurt das beste Turnier der Welt und auch sportlich große Erfolge. Wer hätte noch vor Jahren gedacht, dass Österreicher zwei Mal Europameister werden", betonte der Wiener. Doppler/Gartmayer holten im Vorjahr in Valencia den EM-Titel, 2003 hatte Doppler mit Nik Berger in Alanya Gold gewonnen. Nach Peking zum olympischen Beach-Volleyball-Turnier wird Kleinmann nicht reisen.

(apa/red)

30.7.2008 14:33