Iran will im Atomstreit kein Jota nachgeben:
Steinmeier fordert Ende der "Tändeleien"
- Ansonsten drohe eine Verschärfung der Sanktionen
- Israel: Iran im Atomwaffen-Besitz "nicht akzeptabel"

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'Achse des Bösen' fest
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Der iranische Präsident Ahmadinejad hat erneut bekräftigt, dass sein Land im Streit um sein Atomprogramm nicht nachgeben wird. Eines der Hauptziele seines Landes sei es, das Recht auf die Nutzung der Atomtechnik durchzusetzen, sagte er bei einem Treffen mit seinem syrischen Amtskollegen Assad in Teheran. Die iranische Nation werde "kein Jota" zurückweichen, sagte Ahmadinejad.
Assad hält sich zum einem zweitägigen Gipfeltreffen im Iran auf. Teheran hat nach Gesprächen mit Vertretern der internationalen Gemeinschaft noch nicht offiziell auf ein neues Angebot für Verhandlungen zur Beilegung des Atomstreits geantwortet. Die fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats und Deutschland hatten dem Iran am 19. Juli eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um sich klar zu seiner umstrittenen Urananreicherung zu äußern. Diese Frist lief bereits aus.
Der deutsche Außenminister Steinmeier forderte den Iran zu einem raschen Ende der "Tändeleien" auf. Teheran solle nicht länger auf Zeit spielen, sondern schnell eine "verwertbare Antwort" geben, sagte Steinmeier im Magazin "Der Spiegel". Andernfalls drohe eine weitere Verschärfung der Sanktionen.
Israel äußert massive Bedenken
Der stellvertretende israelische Regierungschef Mofaz warnte unterdessen, der Iran stehe vor einem "wichtigen Durchbruch" bei seinem Atomprogramm. Der Iran im Besitz einer Atomwaffe sei für Israel eine "existenzielle" und "nicht akzeptabel" Bedrohung, bekräftigte er. "Wir wollen keinen Krieg, wir wollen Frieden, ... aber wir werden keinen zweiten Holocaust zulassen", sagte der Ex-Generalstabschef.
(apa/red)
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