Darabos will Soldaten an Grenze lassen: Ungarn nehme Kontrollen nicht immer ernst
- profil: Verteidigungsminister greift indirekt Ungar an
- Mehrheit hält wenig von längerem Bundesheereinsatz

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In einem Interview in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" verteidigt Minister Norbert Darabos (SPÖ) die Verlängerung des Bundesheer-Assistenzeinsatzes an der ehemaligen Schengen-Außengrenze. Dabei greift er indirekt auch Ungarn an.
Es gebe "Indizien, dass etwa in Ungarn Richtung Ukraine die Kontrollen nicht immer ernst genommen werden, weil die dort lebende ungarischen Minderheit keinen neuen Eisernen Vorhang will", sagt Darabos im "profil"-Interview.
Mehrheit hält wenig von verlängertem Bundesheereinsatz
53% der Österreicher halten wenig von der Idee, den Bundesheereinsatz an der ehemaligen Schengengrenze um ein Jahr, also bis 2009, zu verlängern. 38% der Befragten geben laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut OGM durchgeführten Umfrage an, dass sie dies sinnvoll finden. 9% wollten sich dazu nicht äußern.
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