"Fung-wong" bedroht Südküste Chinas: Über 600.000 flüchten vor Tropensturm
- 52.000 Fischer mussten in die Häfen zurückkehren
- Taifun kostete schon in Taiwan zwei Menschenleben

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Bezeichnung variiert nach
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Mehr als 600.000 Menschen sind an der Südostküste Chinas vor dem Tropensturm "Fung-wong" in Sicherheit gebracht worden. In der Provinz Fujian wurde die Evakuierung von mehr als 274.000 Menschen angeordnet. Rund 52.000 Fischer mussten auf Anweisung der Behörden in die Häfen zurückkehren.
Dutzende Flüge in der Region wurden gestrichen. In der benachbarten Provinz Zhejiang mussten rund 340.000 Menschen ihre Häuser verlassen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Berichte über Tote oder Verletzte gab es zunächst nicht. Die Regierung wies acht Provinzen an, Notunterkünfte einzurichten und Hilfsgüter bereitzuhalten.
In Teilen der Provinz Fujian fiel durch den Tropensturm der Strom aus. 15 Hochspannungsleitungen und fast 500 Umspannstationen seien beschädigt, berichtete Xinhua. Am Dienstagabend sollte der Sturm die Provinz Jiangxi erreichen, wo er nach Erwartungen der Meteorologen drei Tage lang bleiben sollte.
Zuvor war "Fung-wong" in Taifunstärke über Taiwan hinweggefegt. Dort stieg die Zahl der Toten auf zwei, wie Rettungskräfte am Dienstag mitteilten. Im Süden Taiwans ertrank eine 51-jährige Frau, im Osten der Insel starb ein 68-jähriger Mann beim Sturz vom Dach seines Hauses. Wegen schwerer Regenfälle und Überschwemmungen mussten 1.200 Menschen ihre Häuser verlassen. In Japan waren bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen eine Frau und ihre drei Kinder ertrunken. Auf den Philippinen werden seit dem Durchzug von "Fung-wong" drei Menschen vermisst.
(apa/red)
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