US-Militär gab Tötung unschuldiger Iraker zu: Drei Bankangestellte kamen ums Leben
- Eine Kette von Missverständnissen führte zu Unglück
- Streitkräfte fühlten sich bedroht und eröffneten Feuer

Die US-Streitkräfte im Irak haben die Tötung von drei unschuldigen Irakern eingeräumt. Die getöteten seien rechtschaffene Bürger gewesen, hieß es in einem Untersuchungsbericht des US-Militärs. Nach dem Zwischenfall Ende Juni auf einer Zubringerstraße des Flughafens Bagdad hatten die Streitkräfte erklärt, es habe sich um Aufständische gehandelt.
Eine Kette von Missverständnissen hat laut Militär zu dem tragischen Ergebnis geführt. "Weder die Soldaten noch die Zivilisten waren schuld."
Der Wagen der drei irakischen Bankangestellten näherte sich der Untersuchung zufolge mit großer Geschwindigkeit dem Militärkonvoi und reagierte nicht auf Warnschüsse. Die Soldaten fühlten sich deshalb bedroht und eröffneten das Feuer, wie es weiter hieß. Ursprüngliche Erklärungen der US-Streitkräfte, wonach aus dem Auto auf die Soldaten gefeuert wurde und später eine Waffe sichergestellt wurde, hätten sich als falsch erwiesen. "Das war ein extrem unglücklicher und tragischer Zwischenfall", erklärten die Streitkräfte.
(apa/red)
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