Buchinger dementiert Abschieds-Absichten:
Sozialminister ist 'mit Freude in Regierung'
- Missverständnis: Er wolle nur nicht für NR kandidieren
- Zuversichtlich: SPÖ auch in kommender Koalition

·Wer wird Minister Buchinger nachfolgen?
Prammer: Csörgits und Kuntzl wären möglich
·BZÖ beschäftigt sich mit 'wichtigen' Fragen
Bemüht Parlament wegen
Faymanns Plakat-Outfit
·Rote Wahlbotschaft:
"Genug gestritten"
SPÖ-Spitzenkandidat Faymann im NEWS-Talk
·SPÖ hat mittlerweile
"genug gestritten"
Startet als erste Partei ihren Plakatwahlkampf
·'Kompromisse sind nicht immer das Beste'
Laura Rudas im news.at-
Interview über Visionen
·Wunschliste an die neue Bundesregierung
Tumpel fordert Kampf gegen Arbeitslosigkeit
Er sei gerne in der Bundesregierung und übe sein Amt mit Freude aus. Das sagte Sozialminister Erwin Buchinger in Salzburg gegenüber der APA, nachdem in Medien Spekulationen aufgetaucht sind, er sei amtsmüde und werde sich möglicherweise aus der Politik zurückziehen. Er sei missverstanden worden, denn er habe lediglich festgestellt, nicht für den Nationalrat kandidieren zu wollen. Er habe früher in Salzburg auch nicht für den Landtag kandidiert.
Dass Nationalratspräsidentin Barbara Prammer bereits mögliche Nachfolger genannt haben soll, sieht Buchinger nicht so. Prammer habe lediglich festgestellt, dass nicht er alleine die soziale Kompetenz innerhalb der SPÖ verkörpere, sondern dass dies in der Partei auch noch auf andere Menschen zutreffe. Es wäre schade, wenn eine Partei, bei der Soziales zum Kernbereich zähle, nur einen einzigen Sozialpolitiker hätte.
SPÖ auch in der kommenden Bundesregierung
Zu seiner Zukunft meinte er weiters, er sei sehr zuversichtlich, dass die SPÖ auch der kommenden Bundesregierung angehöre. "Ich bin überzeugt, dass wir die Wahl gut schlagen werden." Und dann liege es beim künftigen Bundeskanzler oder Vizekanzler, wer der neuen Regierung angehöre.
Der Präsident des ÖVP-Bauernbundes, Fritz Grillitsch, sprach hingegen in einer Aussendung von einer "Demontage" Buchingers. "Damit wird die SPÖ-Krise prolongiert und geht in eine neue Runde". Der von der SPÖ plakatierte Slogan "Genug gestritten" sei daher "ein leeres Versprechen", in der Realität gehe das "SPÖ-Chaos munter weiter".
(apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:08
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Grüne: "Pflanzen lassen wir uns nicht"
