Keine Überraschung bei der FPÖ: Strache geht als Spitzenkandidat in den Wahlkampf
- Männerdominiert: Auf Listenplätzen nur zwei Frauen
- Versechsfachung des weiblichen FPÖ-Anteils angepeilt

Die FPÖ tritt bei der Nationalratswahl neuerlich mit einer männerdominierten Bundesliste an. Auf den ersten zehn Listenplätzen sind nur zwei Frauen vertreten - die Abgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein auf Platz zwei hinter Parteichef Heinz-Christian Strache, der vom Parteivorstand erwartungsgemäß zum Spitzenkandidaten gekürt wurde, und die Tirolerin Carmen Gartelgruber auf Platz acht. Strache legte sich bei einer Pressekonferenz dennoch auf eine Versechsfachung des weiblichen FPÖ-Anteils im Nationalrat nach der Wahl fest - von derzeit einer auf sechs Frauen.
Auf dem dritten Listenplatz tritt Generalsekretär Herbert Kickl an, gefolgt vom stellvertretenden Bundesparteiobmann und burgenländischen Spitzenkandidaten Norbert Hofer, Generalsekretär Harald Vilimsky und Seniorensprecher Werner Neubauer. Die weiteren Plätze nehmen der Wiener Harald Stefan, der Vorarlberger Spitzenkandidat Bernhard Themessl, der steierische Spitzenkandidat Gerhard Kurzmann, der oberösterreichische Spitzenkandidat Lutz Weinzinger und der niederösterreichische Spitzenkandidat Walter Rosenkranz ein. An der Spitze der Wiener Liste steht ebenfalls Strache.
Straches Wahlziel ist es, die Zweidrittelmehrheit der Großen Koalition zu brechen. Man will drittstärkste Partei werden und dabei den Abstand zum Zweiten möglichst verringern. Die Wahlkampf-Themen sind Soziales, EU, Ausländer und Sicherheit. (apa/red)
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