BZÖ-Spitzenkandidat noch nicht bekannt: Partei kündigt eine "kleine Sensation" an
- Entscheidung fällt in den kommenden zwei Wochen
- Petzner kündigt "mehrere Weichenstellungen" an

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der Vier-Prozent-Hürde
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ÖVP-Mitglied bleiben
Khol will aus VP-Rebellen
'keinen Märtyrer' machen
Die Entscheidung, wer das BZÖ im Nationalratswahlkampf anführen wird, soll in spätestens zwei Wochen bekanntgegeben werden. Der stellvertretende Bundesparteichef Stefan Petzner kündigte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider diesbezüglich "eine kleine Sensation" an. Gleichzeitig ließ er durchblicken, dass auch Haider im Wahlkampf auf der Bundesliste eine Rolle spielen könnte.
"Ich kann Ihnen garantieren, Sie werden sehr überrascht sein", sagte Petzner vor Journalisten in Klagenfurt. Auch werde es nicht nur um den Spitzenkandidaten, sondern um "mehrere Weichenstellungen" gehen, die für den Urnengang getroffen würden. Petzner schloss auch für sich selbst nicht aus, im Bundeswahlkampf an vorderer Front mitzuwirken, allerdings nicht als Spitzenkandidat.
Kein gutes Haar ließ der Haider-Vertraute an den Spitzenleuten der anderen Parteien. ÖVP-Chef Wilhelm Molterer attestierte er, "abgewrackt und verhärmt" zu sein, SPÖ-Frontmann Werner Faymann sei "als Wohnbaustadtrat in Wien grandios gescheitert", Grünen-Chef Alexander Van der Bellen "lustlos, müde und leer" und wolle lediglich "als Vizekanzler in Pension gehen", und Heide Schmidt "als gescheiterte LIF-Chefin aus dem politischen Nirwana zurückgekehrt". Petzner: "Schrecklich ist das alles, was hier den Wählern zugemutet wird."
(apa/red)
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