Bewohner von Radmer dürfen wieder heim:
Evakuierungsgefahr aber weiter vorhanden
- Auch Straßenverbindung von Feuerwehr freigegeben
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haftet für Schäden?
Hausbesitzer, Baufirmen oder Gemeinde zuständig

Jene 22 Bewohner von Radmer, die seit vergangenen Donnerstag ihre von einer Steinlawine und einem Felsen bedrohten Häuser nicht bewohnen dürfen, können die Nacht wieder in ihren Häusern verbringen. Wie der Einsatzstab verlautete, habe man sich trotz Restrisikos dazu entschlossen, die Sperre aufzuheben und unter bestimmten Sicherheitsauflagen wieder Normalität einkehren zu lassen.
Bereits am Nachmittag hatten die Betroffenen die Erlaubnis bekommen, ihre Häuser und Wohnungen aufzusuchen. Wie Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner erklärte, sei der Einsatzstab, dem neben Behörde, Experten vom Land und von der Wildbachverbauung auch Feuerwehr und Gemeinde angehören, nicht zuletzt aufgrund der günstigen Wetterprognosen zur Ansicht gelangt, dass die Sperre bis auf weiteres suspendiert bleibt. Auch die Straßenverbindung bleibt offen.
Evakuierungsgefahr weiterhin vorhanden
"Es gibt aber noch ein Risiko", erklärte Kreuzwiesner unmittelbar nach der Information der Betroffenen. Die Bevölkerung müsse nach wie vor mit einem Alarmfall und einer neuerlichen Evakuierung rechnen. Um eine allfällige Gefahr durch eine Steinlawine bzw. durch den hausgroßen Felsblock im Schüsserbach rechtzeitig zu kommunizieren, wurde ein Sondersirenenanlage installiert. Außerdem werde die Situation ständig beobachtet. Morgen, Dienstag, soll ein eigenes Messsytem installiert werden, so Kreuzwiesner. (apa/red)
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