Hyundai verwirft geplantes Billigauto für China: Stattdessen kommt eine Limousine
- Steigende chinesische Rohstoffpreise verantwortlich
- Neue Limousine soll dann ab 2010 verkauft werden

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat den Plan eines Billigautos für den chinesischen Markt aufgegeben. Ein solches Vorhaben wäre wegen der steigenden Rohstoffpreise nicht rentabel, teilte das Unternehmen mit. Statt des ursprünglich geplanten Billigmodells für 5.000 bis 6.000 Dollar (3.141 bis 3.769 Euro) wolle man nun eine Kompakt-Limousine auf dem chinesischen Markt einführen.
Produziert werden sollte sie von Beijing Hyundai Motor, einem Gemeinschaftsunternehmen der Südkoreaner mit Beijing Automotive Industry. Von 2010 an sollten jährlich mehr als 100.000 Stück von dem Modell produziert werden, sagte ein Hyundai-Sprecher. Einen Preis für das Modell wollte er nicht nennen. Der Konzern wollte die Billig-Limousine ursprünglich ab 2010 verkaufen, um mit den preiswerten Modellen der internationalen und der heimischen Konkurrenten auf dem weltweit zweitgrößten Automarkt mitzuhalten.
Das bisher billigste Auto wird in Indien erzeugt. Es ist der Tata Nano mit 1.700 Euro.
