Flüchtlingsdrama vor den Küsten Italiens: Kinder an Folgen der Entkräftung gestorben
- Mussten nigerianischer Kinderleichen ins Meer werfen
- Rund 400 Flüchtlinge innerhalb weniger Stunden
·Immigration: Italien ruft den Notstand aus
Harte Maßnahmen gegen Immigrantenströme
·"EU-Grenzen werden zu Massengräbern"
Weltflüchtlingstag: Harte Kritik an EU-Asylpolitik
·42 Mio. Menschen sind auf der Flucht
UNO veröffentlichte Welt- flüchtlingsstatistik 2007
·EU-Pläne für eine einheitliche Asylpolitik
Gemeinsames System soll ab 2010 gelten

In einer erneuten Flüchtlingswelle sind innerhalb weniger Stunden nahezu 400 illegale Einwanderer in Süditalien angekommen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Ein Nigerianer berichtete nach der Ankunft auf Sizilien, bei der Überfahrt von Libyen aus seien seine zwei und vier Jahre alten Kinder an den Folgen von Entkräftung gestorben. Sie hätten die Leichen ins Mittelmeer werfen müssen.
Nach italienischen Medienberichten kamen in der jüngsten Flüchtlingswelle auf Sardinien etwa 150 Immigranten überwiegend aus Marokko und Algerien an und auf der Insel Lampedusa knapp 230. Sie werden auf Aufnahmelager verteilt.
(apa/red)
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