Erstes Gipfeltreffen der EU mit Südafrika: Lage in Simbabwe als Schwerpunktthema
- Weitere Themen: Klimawandel und Wirtschaftsfragen
- Teilnehmenr: Sarkozy, Barroso & Staatschef Mbeki

·Simbabwe-Wirtschaft
derzeit im freien Fall
Florierende Entwicklung bis in die 90er Jahre
Die EU und Südafrika sind erstmals zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Bei dem Treffen in Bordeaux ging es unter anderem um die Lage in Südafrikas Nachbarland Simbabwe und um den Klimawandel. Weitere Themen waren das sudanesische Krisengebiet Darfur und Wirtschaftsfragen. Die EU und Südafrika wollten bei dem Treffen auch eine Bilanz ihrer strategischen Partnerschaft ziehen.
Neben dem französischen Präsidenten und Gastgeber Sarkozy, der derzeit den Ratsvorsitz der EU innehat, nahmen EU-Kommissionspräsident Barroso und Südafrikas Staatschef Mbeki an dem Gipfel teil.
Keine Einigung bei Simbabwe-Krise
Eine Einigung auf eine gemeinsame Haltung zur Krise in Simbabwe wurde jedoch nicht erzielt. Man müsse dem umstrittenen Präsidenten Mugabe und der Opposition Zeit für Verhandlungen geben und hoffe auf eine rasche Lösung. Dies erklärten Mbeki und Sarkozy nach dem Gipfeltreffen. Fragen nach möglichen Sanktionen gegen die Regierung von Mugabe wichen beide Politiker aus.
Tagesordnung
Auf der Tagesordnung des Gipfeltreffens in Bordeaux standen Themen, die von weltweiter Bedeutung sind, wie Klimawandel, Abwanderung und Nahrungsmittelsicherheit, aber auch wirtschaftliche Fragen und Abkommen. Südafrika führte im vergangenen Jahr Waren im Wert von 137 Milliarden Rand (11,4 Milliarden Euro) in die Europäische Union aus und importierte Waren im Wert von 176 Milliarden Rand aus Europa. Die EU ist damit der größte Abnehmer und Investor für das Land.
Das Gipfeltreffen sollte die Beziehungen der EU und Südafrika "auf die nächste Ebene" heben, erklärte die Brüsseler Kommission. Vor gut zwei Jahren hatten beide Seiten eine strategische Partnerschaft beschlossen.
(apa/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
