Türkische Armee beschießt Nordirak:
Militäraktionen gegen kurdische Guerilla
- Kampfflugzeuge der Luftwaffe flogen Einsätze
- Drohende Eskaltion an türkisch-irakischen Grenze

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PKK-Geiseln unversehrt aus Türkei heimgekehrt
Kampfflugzeuge der türkischen Luftwaffe haben bei der Bekämpfung kurdischer Rebellen neuerlich Ziele im Nordirak angegriffen. Die türkischen Streitkräfte erklärten auf ihrer Website, sie hätten 13 Ziele in der Region Zab in der Nähe der türkischen Grenze angegriffen. Es stehe noch nicht fest, ob es dabei Todesopfer gegeben habe. Die Arbeiterpartei Kudistans verübt von irakischem Territorium aus Anschläge in der Türkei.
Vergangene Woche war es im Südosten der Türkei zu heftigen Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und der Armee gekommen. Dort sind an der Grenze zum Irak derzeit rund 40.000 türkische Soldaten stationiert. Im Februar hatte die türkische Armee während einer einwöchigen Bodenoffensive gegen PKK-Lager nach eigenen Angaben 240 Kämpfer getötet. Nach Berichten türkischer Medien waren zeitweise bis zu 10.000 Soldaten im Nordirak im Einsatz. Die Opposition im türkischen Parlament warf der Regierung von Premier Recep Tayyip Erdogan vor, die Militäraktion wegen des Drucks aus Washington verfrüht beendet zu haben.
Die Türkei und der Iran stimmen ihre Militäreinsätze gegen kurdische Rebellen im Nordirak ab, wie der Oberkommandierenden der türkischen Landstreitkräfte, General Ilker Basbug, bestätigt hatte. Iranische Truppen hatten zuletzt kurdische Dörfer im Nordirak mit Artillerie beschossen. Die kurdische Autonomieregierung im Nordirak hatte den Iran aufgefordert, seine Angriffe einzustellen.
(apa/red)
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