Bei Kampf der FARC ist kein Ende in Sicht: Organisation gilt aber als stark geschwächt
- Erklärung von Anführern im Internet veröffentlicht
- Rebellen kämpfen seit 44 Jahren gegen Regierung
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Chronologie: Ereignisse seit 23. Februar 2002
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Mit 17.000 Mitglieder die größte Rebellengruppe
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Bürgerkriegsähnliche Zustände seit 40 Jahren
Die FARC-Rebellen in Kolumbien wollen ungeachtet aller Appelle am bewaffneten Kampf festhalten. Die Guerilleros würden weiterhin Gewalt einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen, heißt es in einer von den FARC-Anführern Rodrigo Granda und Jesus Santrich unterzeichneten Erklärung, die im Internet veröffentlicht wurde. Sie wurde demnach nach einer Rede des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez verfasst, der die Rebellen Anfang Juni aufgeforderte hatte, ihre Waffen niederzulegen und ihre Geiseln freizulassen.
Die Präsidenten von Ecuador und Bolivien haben ähnliche Appelle an die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) gerichtet. Die Rebellen kämpfen seit 44 Jahren gegen die Regierung. Durch die jüngste Geiselbefreiung, mehrere Militärschläge und den Tod des früheren Kommandanten gilt die Organisation als stark geschwächt.
(apa/red)
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