EU verschärft Sanktionen gegen Simbabwe:
Liste "unerwünschter Personen" verlängert
- Einreiseverbot für 37 weitere Mugabe-Gefolgsleute
- Erstmals Sanktionen gegen regierungsnahe Firmen
Die Europäische Union hat im Zusammenhang mit der umstrittenen Präsidentenwahl in Simbabwe schärfere Sanktionen gegen das südafrikanische Land verhängt. Die EU-Außenminister beschlossen in Brüssel, die Liste der in Europa "unerwünschten Personen" um 37 Simbabwesen zu erweitern, die Präsident Robert Mugabe nahestehen, wie seitens des französischen EU-Ratsvorsitzes verlautete. Damit gelten nun fast 170 Simbabwesen in der EU als unerwünscht.
Erstmals verhängte die EU Sanktionen gegen vier Firmen, welche die Regierung in Harare unterstützen. Das Vermögen der Unternehmen wie auch der Mugabe-Anhänger in den EU-Staaten wird eingefroren. Der Schritt der EU kam ungeachtet eines Grundsatzabkommens, das Mugabe in Harare mit Oppositionsführer Morgan Tsvangirai geschlossen hat.
(apa/red)
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