Lkw-Diebstahl endet für Burschen im Bach:
Jugendlicher erst nach Stunden geborgen
- 17-Jähriger bei Unfall in Führerhaus eingeklemmt
- Vier Freunde entwendeten Fahrzeug von Baustelle

Ein 17-jähriger Bursch ist bei einer Spritztour mit einem gestohlenem Lkw im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich in einen Bach gestürzt. Er wurde bei dem Unfall im Führerhaus eingeklemmt und musste von Tauchern der Freiwilligen Feuerwehr in einer mehrstündigen Aktion geborgen werden. Der 17-Jährige und seine drei Beifahrer wurden erheblich verletzt, berichtete die Sicherheitsdirektion.
Der Lkw hatte sich auf einer Baustelle auf der Umfahrung Schwanenstadt befunden. Der Bursch stieg mit seinen drei Freunden in das Fahrzeug und fuhr damit Richtung Rüstorf. Auf der Fahrt drehte sich der 17-Jährige kurz zu seinen Kollegen um. Dabei kam er von der Straße ab, durchschlug ein Brückengeländer und stürzte mit dem Lkw in den Bach.
"Situation war wirklich brenzlig"
Die Freunde - zwei Burschen und ein Mädchen - konnten sich selbst aus dem demolierten Lkw befreien. Der 17-Jährige wurde jedoch mit den Beinen in der Fahrerkabine eingeklemmt und konnte gerade noch den Kopf über Wasser halten. "Die Situation war wirklich brenzlig", erklärte der Einsatzleiter der Feuerwehr Rüstorf, Günther Katherl. Mit einem 70-Tonnen-Kran wurde der Lkw hochgehoben, dann erst konnte der 17-Jährige von den Feuerwehrtauchern mittels Bergeschere befreit werden. Die Aktion dauerte vier Stunden.
Die vier Jugendlichen wurden anschließend in die Krankenhäuser Vöcklabruck und Gmunden gebracht. Der 17-Jährige wird wegen unbefugter Inbetriebnahme und fahrlässiger Körperverletzung angezeigt, so die Sicherheitsdirektion. Am Lkw entstand Totalschaden.
(apa/red)
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