Die AUA hatte noch nie mehr Passagiere: 5,2 Mio. Fluggäste im ersten Halbjahr 2008
- Langstreckenflugplan wird "saisonal ausgedünnt"
- Passagier-Auslastung stieg auf 67 Prozent an

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Die Austrian Airlines haben im ersten Halbjahr 2008 mit etwas mehr als 5,2 Mio. Fluggästen (plus 2,3 Prozent) einen neuen Passagierrekord erzielt. Während im Kurz- und Mittelstreckensegment mehr Passagiere verzeichnet wurden, war die Zahl der Fluggäste auf der Langstrecke rückläufig. Das erste Halbjahr sei durch "verschiedene Sondereffekte" - wie etwa die Fußball-EM - beeinflusst gewesen.
Im Juni ging die Zahl der beförderten Passagiere durch etwas verminderten Businessverkehr und Kongresstourismus um 1,6 Prozent auf rund 1,02 Mio. zurück, hieß es. Insgesamt beförderte die AUA im ersten Halbjahr im Kurz- und Mittelstreckenbereich rund 4,1 Mio. Linien-Passagiere (plus 6,1 Prozent). Die ausgelasteten Passagierkilometer stiegen auf rund 3,88 Mrd. Kilometer (plus 8 Prozent). Die im "Passagierfaktor" ausgedrückte Auslastung stieg um 1,4 Prozent auf 67 Prozent.
"Kapazitätsanpassungen und Ausdünnungen"
Bei den Langstreckenflügen wurde ein Passagierrückgang um "planmäßig" 13,7 Prozent auf 574.000 Personen verzeichnet. Die aktuelle Luftfahrtkrise, die hohen Kerosinpreise und die gedämpfte Nachfrage würden sich in diesem Segment auswirken, schreibt die AUA. Aus diesem Grund sollen in den nächsten Monaten "selektive Kapazitätsanpassungen und saisonale Ausdünnungen" umgesetzt werden. So werde ab Beginn des Winterflugplans die Destination Chicago gestrichen, sagte ein AUA-Sprecher auf APA-Anfrage.
Im Charterverkehr waren die Passagierzahlen ebenfalls rückläufig. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr rund 526.000 Personen befördert (minus 5 Prozent), im Juni waren es 164.200 (minus 12,4 Prozent). (apa/red)

