Eröffnung in Peking soll der Erdbebenopfer gedenken: Generalproben fanden schon statt
- Es gab 70.000 Opfer beim verheerenden Erdbeben
- "Positiver" Geist soll im "Vogelnest" geehrt werden

Während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 8. August in Peking soll der 70.000 Opfer des verheerenden Erdbebens in Südwestchina gedacht werden. Das berichtete am Freitag die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf zwei der für die Organisation zuständigen Direktoren. Während der dreieinhalbstündigen Zeremonie sollte unter anderem der positive "Geist", der nach dem Erdbeben in China geherrscht habe, geehrt werden, sagte der Direktor Wang Chaoge.
Bisher sind ansonsten fast keine Details über die streng abgeschirmten Vorbereitungen für die Feier nach außen gelangt. Den Angaben zufolge hatte unter hohen Sicherheitsvorkehrungen im "Vogelnest" genannten Nationalstadion am Donnerstag die erste Generalprobe für das geplante Spektakel stattgefunden. Laut Pekinger Organisationskomitee BOCOG wurden die Beteiligten und die am Nationalstadion beschäftigten Arbeiter zu Stillschweigen verpflichtet. (apa/red)