Montag, 21. Juli 2008

Obamas Vorsprung schmilzt langsam dahin:
McCain liegt nur mehr drei Prozent zurück

  • Umfragewerte des Demokraten bei rund 44 Prozent
  • Ende Juni führte Obama noch mit 15 Prozentpunkten

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Obama muss einer Umfrage zufolge um seinen Vorsprung in der Wählergunst bangen. Laut einer Erhebung des Nachrichtenmagazins "Newsweek" führt Obama nur noch mit drei Prozentpunkten vor seinem republikanischen Rivalen McCain. Eine Umfrage Ende Juni hatte Obama noch 15 Prozentpunkte in Führung gesehen.

Angesichts einer Fehlermarge von ebenfalls drei Prozent ist der Unterschied statistisch zu vernachlässigen. Der neuen Umfrage zufolge wollen 44 Prozent der Wähler im November für Obama stimmen und 41 Prozent für McCain. Fünfzehn Prozent zeigten sich noch unentschlossen. 53 Prozent der Befragten - darunter 50 Prozent der ehemaligen Unterstützer der parteiinternen Konkurrentin Hillary Clinton - waren der Ansicht, Obama habe um des politischen Vorteils willen seine Positionen in wichtigen Streitfragen geändert. Die Zahlen decken sich mit den Ergebnissen anderer Erhebungen. Für die "Newsweek"-Umfrage wurden 1.209 registrierte Wähler befragt. (apa/red)

21.7.2008 07:28