"Werden gezwungen sein, zu reagieren":
Medwedew über US-Raketenabwehr erzürnt
- Russischer Präsident droht in Moskau mit Reaktion
- US-Verhandlungen mit Polen dauern indes noch an
·Tschechien sagt Ja zum US-Radarschild
USA stationieren zehn Raketen in Tschechien
·Kein Budget für US-
Raketenabwehrschild
Kongress: Bis Ende 2008 kein Geld vorgesehen

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat erneut mit einer Reaktion seines Landes auf den geplanten US-Raketenschild gedroht. "Diese Einrichtungen machen die Lage nur schlimmer", sagte er in einem Gespräch mit russischen Diplomaten in Moskau. "Wir werden gezwungen sein, angemessen zu reagieren."
Die USA hatten in der vergangenen Woche ein Abkommen mit Tschechien unterzeichnet, das die Einrichtung einer Radaranlage in dem Land vorsieht. Die Verhandlungen mit Polen über die Stationierung von Raketen dauern noch an.
Während die USA versichern, der Raketenschild diene der Abwehr von Angriffen aus Staaten wie dem Iran, sieht Russland sich durch die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in der Nähe seiner Grenze bedroht. "EU und USA waren gewarnt", sagte Medwedew. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
