Toter 8-jähriger Bub bleibt noch in Italien: Sterbeursache vermutlich Erstickungsanfall
- Behörden warten endgültiges Obduktionsergebnis ab
- Steirer starb wahrscheinlich nicht am Speiseeis

Der Leichnam jenes acht Jahre alten steirischen Buben, der während eines Italienurlaubs nahe Caorle zusammengebrochen und gestorben ist, wurde von den Behörden noch nicht freigegeben. Offiziell liegt auch noch kein Resultat der Obduktion vor, so die venezianischen Behörden gegenüber der APA. Dem Vernehmen nach soll der Bub aber nicht an einer Lebensmittelunverträglichkeit, sondern an einem Erstickungsanfall gestorben sein.
Todesursache dürfte nicht - wie ursprünglich angenommen - das Speiseeis gewesen sein. Laut "Kleine Zeitung" könnten nach einem ersten Autopsiebericht ein Erstickungsanfall, ein Lungenödem und ein Herz-Kreislaufversagen eingetreten sein. Dies wurde von den Behörden gegenüber der APA vorerst nicht bestätigt. Das endgültige Untersuchungsergebnis könnte am Dienstagnachmittag vorliegen.
Außenministerium bietet Hilfe an
Seitens des Außenministeriums hieß es, man habe der betroffenen steirischen Familie Unterstützung angeboten. Diese habe bereits mit der italienischen und österreichischen Bestattung Kontakt aufgenommen. Wann der Leichnam zur Beerdigung freigegeben werde, sei allerdings Sache der italienischen Behörden. Im Ministerium ging man davon aus, dass die Eltern "vermutlich zusammen" mit dem Leichnam ihres Sohnes nach Österreich werden wollen.
Die Familie aus Trofaiach (obersteirischer Bezirk Leoben) hatte auf den Bezug ihres Quartiers in Duna Verde nahe Caorle warten müssen und war daher noch auf ein Eis gegangen. Der Achtjährige hatte sich ein Meloneneis im Becher ausgesucht. Nach wenigen Löffeln war das Kind in Atemnot geraten und kollabiert. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche blieben erfolglos.
(apa/red)
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