"Beteiligung ist Herausforderung für uns":
Van der Bellen will Grüne in der Regierung
- profil: Rot-Schwarz habe Österreich abgewirtschaftet
- Personelle Erneuerung bei nochmaliger Opposition

·Mehrheit hält FPÖ und BZÖ für unwählbar
profil: Jeder Fünfte wählt keinesfalls Grüne Partei
·Van der Bellen hat Lust auf Schwarz-Grün
Programm der ÖVP muss sich dafür aber ändern
·Abfuhr an VP: Grüne sind "nicht flirtbereit"
Pilz will Koalition aber nicht ganz ausschließen
In einem Interview in der aktuell erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erklärt der Bundessprecher der Grünen, Alexander Van der Bellen, die Regierungsbeteiligung seiner Partei zum Wahlziel: "Jetzt ist die Zeit reif für einen Wechsel. SPÖ und ÖVP haben in einem Ausmaß abgewirtschaftet, das mich schwindlig macht."
Sollten die Grünen ihr Ziel abermals verfehlen, schließt Van der Bellen personelle Konsequenzen nicht aus: "Für die Partei stellt sich die Sinnfrage nicht, denn eine grüne Opposition wird es in Österreich immer brauchen. Aber einzelne Personen werden sich fragen, wie es die nächsten zehn Jahre aussehen wird."
Im Nationalratsklub würden dann, so Van der Bellen, andere Leute sitzen: "Eine Regierungsbeteiligung ist eine qualitativ andere Herausforderung als fünf weitere Jahre in der Opposition, am Ende sogar mit einer Neuauflage der großen Koalition. Wer das aushält, muss übermenschliche Kräfte haben."
Das Interview lesen Sie im aktuellen profil 30/2008.
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