Beziehungsdrama fordert zwei Todesopfer:
52-Jähriger tötet Freundin und sich selbst
- Burgenland: Leichen von Sohn der Frau gefunden
- Genaues Motiv ist laut Exekutive weiterhin unklar

Ein Beziehungsdrama dürfte sich in Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt Umgebung) ereignet haben. Ein 52-Jähriger soll seine Lebensgefährtin erschossen und anschließend Selbstmord begangen haben. Das Motiv gibt der Exekutive allerdings Rätsel noch auf. Es wurde deshalb eine Obduktion angeordnet, um jeden Zweifel auszuschließen, erklärte Ermittlungsleiter Abteilungsinspektor Josef Krenn.
Der Sohn der 46-Jährigen fand die beiden Toten im Schlafzimmer des kleinen Einfamilienhauses. Er hielt Nachschau, da die Frau nicht bei der Arbeit erschienen war. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine Pistole, für die der Mann einen Waffenschein besaß, wurde von der Polizei sichergestellt, so Krenn.
Ein Motiv für die Tat war nicht bekannt, denn den Angehörigen waren keine Beziehungsprobleme bekannt. Es wurde auch kein Abschiedsbrief gefunden. "Alle Befragten stehen vor einem Rätsel", erklärte der Ermittlungsleiter. "Die Leichen werden obduziert, um alle Zweifel auszuräumen, um die Todesursache eindeutig festzustellen und die Spurenlage abzusichern. Das Motiv ist völlig unklar", so Krenn. Ein Ergebnis der Untersuchung sollte in der Nacht vorliegen.
Der 52-Jährige war zwar verheiratet, lebte aber mit der geschiedenen 46-Jährigen zusammen. Das Haus im Steinbrunner Ortszentrum gehörte der getöteten Frau. (apa/red)
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