Nur jeder Dritte lässt sein Handy recyceln:
240.000 Tonnen Rohstoffe wären einsparbar
- Wiederverwertung für Pakrpänke und Saxophone
- Auch für Herstellung von Zahnfüllungen verwendbar

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Umweltbewusstsein soll neuen Markt erobern
Nur jeder dritte Handybesitzer lässt sein Gerät nach Gebrauch auch recyceln. Drei Viertel aller Nutzer haben noch nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet, was mit dem Handy passiert, wenn es ausgedient hat, wie eine Umfrage des finnischen Handyherstellers Nokia ergab. Fast die Hälfte der rund 6.500 befragten Handybesitzer weltweit sagten, sie wüssten nicht, dass ein Recycling überhaupt möglich ist.
Nokia ließ Handybesitzer in 13 Ländern befragen - unter anderem in Deutschland, Finnland und Italien, in China, Brasilien und in Nigeria, in den USA und in Russland.
Einfach wegwerfen?
Vier Prozent der Befragten gaben demnach zu, ihr altes Handy einfach in die Gegend geworfen zu haben. 44 Prozent sagten, sie würden es zu Hause aufbewahren. Dabei würde das Recyceln sich für alle lohnen, mahnte der Umweltbeauftragte von Nokia, Markus Terho: Würde nur ein Drittel der weltweit drei Milliarden Handys wiederverwertet, würden 240.000 Tonnen Rohstoffe und eine Menge Treibhausgas eingespart, die vier Millionen Autos verursachten. Aus alten Handys lassen sich laut Nokia Wasserkessel, Parkbänke, Zahnfüllungen und sogar Saxophone herstellen. (apa/red)
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