Yang wirft Microsoft Destabilisierung vor: Yahoo! weist Übernahme-Interesse zurück
- Windows-Riese will Neubesetzung der Yahoo!-Führung
- Ablöse Jerry Yangs bedeudet "Weg frei" für Microsoft
·Yahoo Musik setzt auf Persönlichkeit
Relaunch der Plattform mit neuen Features
·"Goohoo": Google & Yahoo werden Partner
Verkauf von Yahoo an Microsoft ist gescheitert
·Yahoo! plant größere Umstrukturierung
Mehrere Produktgruppen werden neu zentralisiert

Yahoo!-Chef Jerry Yang hat das frische Interesse von Microsoft an seinem Unternehmen mit scharfen Worten zurückgewiesen. "Ich denke, dass hinter der Destabilisierung durch Microsoft immer mehr Absicht dahintersteckt", so Yahoo!-Mitbegründer Yang im "Wall Street Journal".
Microsoft hatte zuletzt mitgeteilt, doch wieder an einer Übernahme interessiert zu sein - aber erst wenn der Internet-Konzern eine neue Führung bekommt. Hier deutet sich ein Schulterschluss zwischen dem Windows-Riesen und dem Yahoo!-Großaktionär Carl Icahn an, der bei der Aufsichtsratssitzung am 1. August den Verwaltungsrat austauschen will. Das Gremium soll dann Yang ablösen und den Weg für Microsoft frei machen.
"Herrn Icahn und seinem Verwaltungsrat zu vertrauen, ist wirklich eine schlechte Wahl", sagte Yang. Der Milliardär hat den Ruf eines "Firmenjägers" und hatte bereits bei vielen Unternehmen für Unruhe gesorgt. Microsoft hatte Yahoo! erstmals Ende Jänner eine Übernahme angeboten. Die Yahoo!-Spitze lehnte aber sowohl das zunächst 44,6 Mrd. Dollar (28,4 Mrd. Euro) schwere Angebot als auch spätere höhere Offerten als zu niedrig ab. (apa/red)
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