Barcelona verweigert Ronaldinho-Freigabe:
29-Jähriger hätte bei Olympia spielen sollen
- Dunga berief "Enfant terrible" in Brasiliens Kader
- 'Olympische Spiele gehören nicht zum FIFA-Kalender'

·Ivanschitz bleibt bei Panathinaikos Athen
Vierjahres-Vertrag bei Griechen unterzeichnet
·Weiter Ungewissheit
über Ronaldos Fitness
Portugiese unterzog sich
einer Knöcheloperation
·Zenit lehnt Angebot für Arschawin ab
Barcelonas 15-Mio-Gebot
ist für Russen zu wenig
·Catania-Ultra nach Mord vor Gericht
Fan seit Ermordung eines
Polizisten 2007 in Haft
Der FC Barcelona verweigert Ronaldinho die Freigabe für Olympia in Peking. Der 29-Jährige war in das entsprechende Aufgebot von Brasilien berufen worden. "Die Olympischen Spiele gehören nicht zum FIFA-Kalender, und deswegen müssen wir die Spieler nicht freistellen", ließen die Katalanen via Homepage verlauten.
Ronaldinho habe am nächsten Montag zur ersten Trainingseinheit zu erscheinen, hieß es in der Mitteilung des Vereins. Die Olympischen Spiele gehörten nicht zum FIFA-Kalender, und deswegen müsse der Club die Spieler nicht freistellen. In den vergangenen Wochen habe Sportdirektor Txiki Begiristain zudem betont, dass es Ziel des Vereins sei, mit der maximalen Anzahl von Spielern in die Champions-League-Qualifikation zu gehen.
Ronaldinho hofft trotzdem auf Einsatz
Ronaldinho bleibt aber dennoch zuversichtlich, die Zustimmung des FC Barcelona für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen doch noch zu erhalten. Das teilte sein Bruder und Agent Roberto Assis mit.
"Ich glaube, dass die Beziehung, die wir zum FC Barcelona haben und alles, was Ronaldinho für den Verein geleistet hat, eine Lösung ermöglichen werden", sagte Assis.
In Sachen Fitness gelobte Ronaldinho, der in der Sommerpause auch um die Hüften zugelegt hat, Besserung: "Ich habe viel Zeit ohne zu spielen verbracht. Ich habe jetzt aber eine große Motivation fürs Training und eine Sehnsucht danach zu spielen."
(APA/red)
JETZT WETTEN MIT HAPPYBET!
